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Mittwoch, 26. November 2014

Harze, Wachse und Prüfungen

Folgendes gibt's zu berichten, ich dachte mir, nutze die freie Zeit und gehe in den Wald nicht nur zum herumwandeln auch zum sammeln von Harzen, die man dann gemischt oder einzeln zum Räuchern nutzen kann oder wie ich in diesem Fall zum Herstellen eines Balsams.


Im Wald noch einen Förster ( heutzutage im Auto unterwegs)  getroffen, der sich wunderte, warum ich denn an einer Lärche stehe um Harz abzukratzen. Ich lerne, Nein, man kann sich nicht nur in der Wildnis verirren sondern auch in unseren Wäldern, laut Försters Aussage kommt das in regelmäßigen Abständen vor.


Die kleinen Pünktchen sind Fichtenharz, der Rest des Harzes fiel mir leider auf die Herdplatte und tschüss..... :-(
Zuhause angekommen, ich betone, wollte ich das Fichtenharz im Wasserbad schmelzen, klappt aber nicht..hmm.... zumindest habe ich noch Lärchenharz, dass ich garantiert nicht schmelzen werde. Was gut schmilzt ist der Wachs meiner Bienchen. Die gesammelten Werke dieses Jahres ergeben zumindest gutes Wachs für meine eigenen Cremchen. Für mehr muss ich im nächsten Jahr wohl mein 2tes Volk bekommen, falls mein erstes überhaupt überlebt und nicht den Varroamilben zum Opfer fällt.



So sieht das Bienenwachs vor dem schmelzen aus, ziemlich dunkel, da auch ne Menge Ablagerungen darin sind. In einem Leinetuch verpackt, wird dann nur das reine Wachs ausgeschmolzen.

 Dann sieht das ganze so aus.

Kurz nach dem Ausschmelzen in heissem Wasser

 Dann ungefähr eine Stunde später.






Abgekühlt. Es sind nur noch wenige Ablagerungen darin. Da man bei verschiedenen Anwendungen das Wachs wieder einschmilzt, können Reste entfernt werden.








Davon werde ich dann mein Balsam herstellen. Lärchenharz, Bienenwachs und Öl nach Wunsch.

Dann ging es los zu meiner letzten Weiterbildungseinheit mit Abschlußprüfung. Wie das zumindest bei mir so ist, mit einem weinenden und lachenden Auge. Die Gewissheit, so jetzt Prüfung und fertisch.
Die andere Seite, es hat sich eine tolle Gruppe entwickelt, die frau nur ungern verlassen möchte. Leider gehört Abschied dazu.
Das schöne, die Gruppe möchte sich nächstes Jahr an einem WE treffen um sich gemeinsam weiterzubilden und viel Spaß zu haben *** freu***
Noch ein paar Impressionen vom Meißnerland, landschaftlich einfach toll!!! Muss ich nächstes Jahr unbedingt mal wandern gehen!!

Unten links steht ein Bauwagen, dort lag unser Seminarhaus

Märchenhaft, wie der ganze Meißner


Freitag, 31. Oktober 2014

Dunkelheitsfest, Samhain

Richtig bewusst geworden ist mir die momentane Jahreszeit noch gar nicht, da das Leben ja viele Annehmlichkeiten bereit hält, um bewußt oder unbewußt von einer Zeit abzulenken, die anscheinend viele nicht wahr-haben wollen und doch, heute Nacht wird mit Sicherheit an vielen Orten in der Welt gefeiert.
Sei es Haloween mit den orangenen Kürbissen, bei uns früher schlicht und ergreifend Dickwurz genannt mit denen die Nacht erhellt wird oder seien es Menschen, die bewusst einen Weg/ Reise durch den Jahreskreis gehen und auch diese Nacht unseren Ahnen würdigen, fakt ist, es ist die Zeit in der (eigentlich) unseren Ahnen gedacht werden soll.
Mir fallen da spontan einige ein, die meinen Weg entweder intensiv begleitet haben oder nur eine kurze Zeit mit mir zusammen unterwegs waren.
Gedenken kann man auf vielfältige Art und Weiße. Vielen bringt es Trost auf einen Friedhof zu gehen und Gräber zu besuchen, ich fühle mich dort immer ein bisschen fehl am Platz und zünde dafür lieber eine Kerze an und gehe so auf eine innerliche Reise zu den Stationen in meinem Leben, die ich mit den Menschen verbracht habe.Selbstgespräche sind dabei nicht ausgeschlossen :-)
Die Bäume, die mit dieser dunklen Jahreszeit in Verbindung gebracht werden sind Eiben ( Taxus baccata), Zypressen und der Lebensbaum, die Thuja.
Die Eibe ist ein immergrüner Nadelbaum, der sehr langsam wächst und es dauert viele Jahre, bis sie das erstemal blühen. Die Beeren sind rot und alle Teile der Eibe sind giftig, weshalb sie oft als Totenbäume bezeichnet werden. Eiben sollen den Weg in die Unterwelt zeigen.

Eine Pflanze, die nicht unbedingt mit dieser Jahreszeit zusammenhängt aber mir heute auf meinem Weg





begenet ist, ist die Mistel




Die Mistel, auch in allen Kulturen der früheren Zeit bekannt, schwabbte für mich erstmals bewusst als Weihnachtsbrauch aus englischen Filmen ins Bewusstsein.
Vielleicht war sie früher nicht so verbreitet oder ich habe sie schlicht und ergreifend nicht wahrgenommen?! 
Ich finde nämlich schon, dass sie in diese Jahrezeit passt, da man sie jetzt erst richtig sehen kann. Die Kugeln im Baum.
Die Mistel ist ein grüner Halbschmarotzer, mithilfe von tiefen Senkern, entzieht die Mistel dem Baum Wasser und Nährsalze. Sie hat eine eigene Kohlenstoffsynthese, da sie Chlorophyll besitzt. Ihre Verbreitung erfolgt durch Vögel.
Von den vielen kulturellen Bräuchen abgesehen, wird die Mistel in der Phytotherapie zur Anregung des Immunsystems bei Krebserkrankungen genutzt, was wohl auch umstritten ( siehe, Gertrud Scherf, Zauberpflanze, Hexenkräuter, blv-Verlag, S. 148)  ist.
Die Mistel ist in all ihren Teilen giftig!! Schön finde ich sie trotzdem.


Hier noch ein paar Bilder, die wie ich finde auch zum Thema Dunkelheitsfest/ Abschied passen.








Samstag, 11. Oktober 2014

Mind map

Momentan ist bei mir wenig los, da ich viel vorbereiten muss für meinen Abschluß zur Kräuterpädagogin. Von daher ist Arbeiten angesagt.
Heute und die letzte Woche war ich auf der Suche nach einem guten, eher günstigen Mindmap Programm. Die Auswahl an teuren Programmen ist riesig, heisst aber nicht, dass diese auch gut sind. 
Für meine Pflanzenporträits ist ein Mindmap gut geeignet. Ich habe jetzt ein Programm auf englisch gefunden, dass ich sogar besser finde, wie ein teures deutsches Produkt und das Gute, es kost nix ;-P

So habe ich mich in den letzten Tagen durch Botanik, Heilanwendungen und natürlich dem Verzehr unserer leckeren Kräuter gewidmet und bin noch lange net fertisch.
Morgen geht's erstmal um Ziele, Methoden...lalala das pädagogische Zeug's eben.
Hiermal ein Beispielbild (schlechte Qualität)


Das Layout finde ich ganz ansprechend. Man kann mit diesem Programm sogar eine SWOT- Analyse durchführen!!
Diese Analyse nutzen wir manchmal um ein Thema in Gruppen zu bearbeiten. Kommt wohl eigentlich aus der Wirtschaft.
Sonst bin ich noch ganz im Sammelfieber ( Walnüsse, Äpfel Schlehen) aber in der Nähe meines Lieblingswalnussbaumes stehen Rindviecher, da kann ich gerade nicht reinstapfen. 



Sonntag, 28. September 2014

Summer's almost gone

Ein paar schöne Tage scheint der Sommer, der ja seit Montag offiziell Herbst ist uns doch noch zu gönnen. 
Reingerutscht in den offiziellen Herbst bin ich letztes Wochenende bei dem vierten Teil meiner Weiterbildung zur Kräuterpädagogin.
Wir haben sinnbildlich die Ernte eingefahren. Eingefahren habe ich auch ein dickes Lob meiner Dozentin für meine Beifußmonografie. Das hat nach der ganzen Arbeit wirklich gutgetan.
Das soll natürlich nicht heißen, jetzt untätig zu werden, nein, es geht nochmal richtig in die Vollen, Veranstaltungskonzept erstellen und Pflanzen lernen und dann eine kleine, klitzekleine Prüfung.

Der Herbst hat sich in der letzten Woche von seiner netten Seite gezeigt und das habe ich doch gleich mal in Bilder gefasst.
Ihr seit jetzt unterwegs im Botanischen Garten in Gießen, der übrigens ein wenig umstrukturiert wird, und bei Buseck.

Impressions:

Diese neugierige Kuh allerdings wohnt in der Rhön!!










An meiner Arbeit mache ich gerade ein Projekt, die Wahrnehmung soll auf die kleinen Details gelenkt werden, die der Herbst so mit sich bringt.

Aus dem Vollen schöpfen

 


Der Herbst hat einfach tolle Farben
Der Herbst hat auch schöne Aussichten :-)



Neben all den Bildern gibt es natürlich auch einen Wochenauf- und Abwärtstrend. Als Highlight, nette Begegnungen mit Menschen, die ich lange nicht mehr gesehen habe und als absoluter Negativtrend, Absturz der Festplatte meines Notebooks, aber Alles wird gut und ist wieder gut ;-)

Schöne Woche euch allen!!

Sonntag, 14. September 2014

Sunday

So, Sonntags, nach kleiner Rekonvaleszenszeit habe ich mal zusammengetragen, was so ein Sonntag alles kann, oder auch nicht.
Er kann:

Erstmal mit einem Kaffee beginnen ;-) und mit einer Runde nachdenken über das Leben.
Dann war da die Überlegung, etwas herbstliches für meinen Kranz zu suchen, gefunden habe ich nur ein paar Hagebutten für meinen Türkranz, der noch im Aufbau ist. 
Auf der Weide bin ich dann in mehrere große Schlammlöcher getappt und leider mit dem einen Bein so stecken geblieben, das ich meinen Gummistiefel nicht mehr rausbekam. Also raus mit dem Fuß aus dem Stiefel und ordentlich, wirklich ordentlich gezogen, was in einen kleinen Sturz mitten in den Matsch endete und alles für ein paar Blümchen. Gut dass es Waschmaschinen gibt.





Dann vor dem Kranz gestanden, die magere Ausbeute begutachtet und versucht weiterzumachen. Ist aber noch lange nicht fertig.


Beim Spaziergang- oder fall, wie auch immer, noch ein paar Schneckenhäuschen entdeckt.


Dann noch Brot gebacken bzw. erstmal drei Stunden gehen lassen, ein französisches Landbrot mit selbst angesetztem Sauerteig.


Und dann endlich mal die Seife gemacht, die ich schon seit längerem machen wollte. Mehr Überfettet wie sonst, gut zum Duschen/ Baden, da weniger verseift wird, sprich mehr Öle enthalten sind.
In weiser Vorraussicht habe ich den Seifenleim geteilt, da der Wunsch meiner Tochter Vanille/ Orange war und ich nur ein Vanille Parfumöl hatte, dass ich nicht kenne.
Den anderen Teil des Seifenleims habe ich parfümiert mit Ylang-Ylang, Lemongras und Cedernholz. Gefärbt mit Indigo.

Leider ist das mit der Vanille nix geworden, kaum hatte ich das Öl drin und wollte rühren passierte das


Sieht eher aus wie Streusel vom Kuchen, sind aber meine teuren Öle mit Natriumhydroxidlauge :-(
Das war nix.
Der Rest des Seifenleims ließ sich gut mischen und "schläft" jetzt bis Morgen


Morgen wird die Seife rausgemacht.

Das Ende vom Lied, jetzt habe ich mir ein paar Düfte bestellt, u.a Vanille, die angeblich nicht gleich die ganze Seife zerstören.
Andererseits experementiere ich ja ganz gerne mal mit verschiedenen Düften, da muss ich mit einem Fehlschlag ab und an leben.


Mittwoch, 3. September 2014

Artemisia 2

Ich habe es geschafft, zumindest einen leicht verblühenden Beifuß zu fotografieren, er geht langsam seinem diesjährigen Ende zu.


Die Bienchen sind jetzt auch ein letztesmal für den kommenden Winter eingefüttert, aber noch immer gibt es anscheinend Nektar und Pollen, durch eine meiner nicht ganz so beliebten Pflanzen dem drüsigen auch indisches Springkraut genannt, dass gerne an feuchten Standorten wächst ( also besonders gerne da wo ich wohne ) und ein Neophyt ist, der aus anderen Ländern einst als dekorative Pflanze für Gärten eingeführt, sich langsam aber sicher maßlos ausbreitet, hier in meiner Ecke allgegenwärtig. 
Die Bienen allerdings lieben diese Pflanze und sehen manchmal aus als hätten sie in Puderzucker gebadet, wenn sie von ihrer Tour heimkehren.


Angerührt hatte ich insgesamt 12 Kilo Zucker in 8 Liter Wasser und habe in den letzten 1 1/2 Monaten diese Menge gefüttert.
Der letzte Eimer steht gerade in der Beute.




Morgen ist der Eimer mit Sicherheit komplett leer

Danach gibts noch eine Varroamilbenbehandlung, damit die Mädels gesund bleiben. Das Mittel besteht aus verschiedenen starken ätherischen Ölen wie Kampfer, Thymian usw.....
Ansonsten habe ich mir heute ein wenig Arbeit mit nach Hause genommen und versuche gerade ein Update von Windows 8 auf 8.1 hinzubekommen. Hoffentlich klappt's ;-)

Samstag, 23. August 2014

Artemisia vulgaris

Heute an diesem schönen verregneten herbstlichen Nachmittag habe ich es endlich geschafft, meine Pflanzenmonographie fertigzustellen und per elektronischer Post loszuschicken. Nach draussen zieht's mich gerade nicht, obwohl ich schon seit zwei Wochen los möchte um Rainfarn zu sammeln, den ich für meine Bienchen trocknen möchte, angeblich haben früher die Imker diesen zum Verräuchern benutzt. 
Lässt sich wohl auch gut zum Trocknen verwenden um sich z.B ein Trockensträußchen zu binden, wie ich eben beim durchblättern einer Zeitung las.

Die Pflanzenmonographie habe ich über unseren einheimischen Beifuß verfasst, der sehr positive Eigenschaften gerade auf den weiblichen Körper hat.
Nur kurz, der Beifuß hat mich wirklich überrascht, er wird im Prinzip über den ganzen Erdball verteilt verwendet. Ist eine der ältesten bekannten Heilpflanzen und wirkt doch so unscheinbar.
Leider habe ich noch kein Bild aufgenommen, da ich entweder meine Kamera Zuhause vergessen habe oder es, wie gerade auch, regnet.
Aber ich hole das auf jeden Fall nach.
Mein Urlaub ist leider schon vorrüber aber immerhin hatte ich es in den zwei Wochen geschafft, mit meiner Tochter Zelten zu fahren. Hätte ich diese Woche Urlaub gehabt, hätte ich den Zelturlaub garantiert abgebrochen.
Vielleicht weiß ja jemand, wo wir waren?! Zumindest hat zwischen dem Regen vorletzte Woche ab und an die Sonne geschienen.




Na, hat's geklingelt ;-)

Sonntag, 13. Juli 2014

Landesgartenschau Giessen 2014

Mein heutiger Info Arbeitsplatz

Noch bin ich ja kein Profi, was die Bienen angeht, aber ich habe mein bestes gegeben :-)

Das heisst, ich war heute eine der Ansprechpartnerinnen auf der Landesgartenschau in Giessen. Wetter sehr wechselhaft aber trotzdem kamen viele BesucherInnen und haben sich über die Bienchen informiert.
Jedes Wochenende ist die Grüne Schule auf der LGS durch verschiedene Imkerverbände besetzt, mein Verein der Bienenzuchtverein Lumdatal war heute an der Reihe.

http://www.bienenzuchtverein-lumdatal.de

Bisschen Werbung schadet ja nix ;-)

Und natürlich noch ein paar Bilder



Gleich bei dem Bienenstand ist eine, wie ich finde, superschön angelegte Fläche mit verschiedenen Färbepflanzen, Pflanzen die heutzutage zur Wärmedämmung genutzt werden und Pflanzen mit vielen anderen Heil- oder anderer Nutzung.



Im Hintergrund das Grüne Klassenzimmer und Vorne ein Teil der oben beschriebenen Heil-/ Nutzpflanzen.




Nein, keine Biene :-)






Neben der Schaubeute ( nicht im Bild) gibt es noch diese beiden Beuten, ich meine sogar, die eine mit drei Honigräumen, d.h, da ist keine Brut drinnen sondern nur Honig.






 Borretschblüte, wird gerne von den Bienen angeflogen.



Montag, 7. Juli 2014

Dorf-Art Fest Frebershausen

Alle zwei Jahre, zumindest kenne ich es jetzt 2 Jahre findet in Frebershausen bei Bad Wildungen ein Dorf Art Fest statt, dass mir sehr gut gefällt.

Angefangen mit einem supertoll angelegten Garten über allerlei verschiedene Stände, die kunsthandwerkliche Dinge verkaufen, bis hin zu guter Musik aus Schrottinstrumenten.

Danke Frebershausen, immer wieder schön vorbeizukommen.