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Sonntag, 28. September 2014

Summer's almost gone

Ein paar schöne Tage scheint der Sommer, der ja seit Montag offiziell Herbst ist uns doch noch zu gönnen. 
Reingerutscht in den offiziellen Herbst bin ich letztes Wochenende bei dem vierten Teil meiner Weiterbildung zur Kräuterpädagogin.
Wir haben sinnbildlich die Ernte eingefahren. Eingefahren habe ich auch ein dickes Lob meiner Dozentin für meine Beifußmonografie. Das hat nach der ganzen Arbeit wirklich gutgetan.
Das soll natürlich nicht heißen, jetzt untätig zu werden, nein, es geht nochmal richtig in die Vollen, Veranstaltungskonzept erstellen und Pflanzen lernen und dann eine kleine, klitzekleine Prüfung.

Der Herbst hat sich in der letzten Woche von seiner netten Seite gezeigt und das habe ich doch gleich mal in Bilder gefasst.
Ihr seit jetzt unterwegs im Botanischen Garten in Gießen, der übrigens ein wenig umstrukturiert wird, und bei Buseck.

Impressions:

Diese neugierige Kuh allerdings wohnt in der Rhön!!










An meiner Arbeit mache ich gerade ein Projekt, die Wahrnehmung soll auf die kleinen Details gelenkt werden, die der Herbst so mit sich bringt.

Aus dem Vollen schöpfen

 


Der Herbst hat einfach tolle Farben
Der Herbst hat auch schöne Aussichten :-)



Neben all den Bildern gibt es natürlich auch einen Wochenauf- und Abwärtstrend. Als Highlight, nette Begegnungen mit Menschen, die ich lange nicht mehr gesehen habe und als absoluter Negativtrend, Absturz der Festplatte meines Notebooks, aber Alles wird gut und ist wieder gut ;-)

Schöne Woche euch allen!!

Sonntag, 14. September 2014

Sunday

So, Sonntags, nach kleiner Rekonvaleszenszeit habe ich mal zusammengetragen, was so ein Sonntag alles kann, oder auch nicht.
Er kann:

Erstmal mit einem Kaffee beginnen ;-) und mit einer Runde nachdenken über das Leben.
Dann war da die Überlegung, etwas herbstliches für meinen Kranz zu suchen, gefunden habe ich nur ein paar Hagebutten für meinen Türkranz, der noch im Aufbau ist. 
Auf der Weide bin ich dann in mehrere große Schlammlöcher getappt und leider mit dem einen Bein so stecken geblieben, das ich meinen Gummistiefel nicht mehr rausbekam. Also raus mit dem Fuß aus dem Stiefel und ordentlich, wirklich ordentlich gezogen, was in einen kleinen Sturz mitten in den Matsch endete und alles für ein paar Blümchen. Gut dass es Waschmaschinen gibt.





Dann vor dem Kranz gestanden, die magere Ausbeute begutachtet und versucht weiterzumachen. Ist aber noch lange nicht fertig.


Beim Spaziergang- oder fall, wie auch immer, noch ein paar Schneckenhäuschen entdeckt.


Dann noch Brot gebacken bzw. erstmal drei Stunden gehen lassen, ein französisches Landbrot mit selbst angesetztem Sauerteig.


Und dann endlich mal die Seife gemacht, die ich schon seit längerem machen wollte. Mehr Überfettet wie sonst, gut zum Duschen/ Baden, da weniger verseift wird, sprich mehr Öle enthalten sind.
In weiser Vorraussicht habe ich den Seifenleim geteilt, da der Wunsch meiner Tochter Vanille/ Orange war und ich nur ein Vanille Parfumöl hatte, dass ich nicht kenne.
Den anderen Teil des Seifenleims habe ich parfümiert mit Ylang-Ylang, Lemongras und Cedernholz. Gefärbt mit Indigo.

Leider ist das mit der Vanille nix geworden, kaum hatte ich das Öl drin und wollte rühren passierte das


Sieht eher aus wie Streusel vom Kuchen, sind aber meine teuren Öle mit Natriumhydroxidlauge :-(
Das war nix.
Der Rest des Seifenleims ließ sich gut mischen und "schläft" jetzt bis Morgen


Morgen wird die Seife rausgemacht.

Das Ende vom Lied, jetzt habe ich mir ein paar Düfte bestellt, u.a Vanille, die angeblich nicht gleich die ganze Seife zerstören.
Andererseits experementiere ich ja ganz gerne mal mit verschiedenen Düften, da muss ich mit einem Fehlschlag ab und an leben.


Mittwoch, 3. September 2014

Artemisia 2

Ich habe es geschafft, zumindest einen leicht verblühenden Beifuß zu fotografieren, er geht langsam seinem diesjährigen Ende zu.


Die Bienchen sind jetzt auch ein letztesmal für den kommenden Winter eingefüttert, aber noch immer gibt es anscheinend Nektar und Pollen, durch eine meiner nicht ganz so beliebten Pflanzen dem drüsigen auch indisches Springkraut genannt, dass gerne an feuchten Standorten wächst ( also besonders gerne da wo ich wohne ) und ein Neophyt ist, der aus anderen Ländern einst als dekorative Pflanze für Gärten eingeführt, sich langsam aber sicher maßlos ausbreitet, hier in meiner Ecke allgegenwärtig. 
Die Bienen allerdings lieben diese Pflanze und sehen manchmal aus als hätten sie in Puderzucker gebadet, wenn sie von ihrer Tour heimkehren.


Angerührt hatte ich insgesamt 12 Kilo Zucker in 8 Liter Wasser und habe in den letzten 1 1/2 Monaten diese Menge gefüttert.
Der letzte Eimer steht gerade in der Beute.




Morgen ist der Eimer mit Sicherheit komplett leer

Danach gibts noch eine Varroamilbenbehandlung, damit die Mädels gesund bleiben. Das Mittel besteht aus verschiedenen starken ätherischen Ölen wie Kampfer, Thymian usw.....
Ansonsten habe ich mir heute ein wenig Arbeit mit nach Hause genommen und versuche gerade ein Update von Windows 8 auf 8.1 hinzubekommen. Hoffentlich klappt's ;-)