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Samstag, 22. September 2012

Jetzt freue ich mich erstmal, dass Wochenende ist. Heute war ich allerlei Blumen kaufen für unseren Garten. ich glaube nach langen Jahren habe ich mal wieder Lust auf Pink und Rosa und was kommt da nicht besser als schöne Erika als Herbstdekoration. Morgen werde ich mal loslegen mit dem Pflanzen. Ich weiß ja, das es noch ein bisschen früh ist um an irgendeine weihnachtliche oder winterliche Deko zu denken aber ich stelle mir die ganze Zeit pinkfarbene Erika mit irgendwas Rotem vor.

Ich wollte aber nochmal von dem Tag des offenen Garten in Großen Linden bei Gießen berichten, weil da waren ein paar richtig schöne Gärten dabei und das reizt natürlich zum fotografieren und ich hatte an dem Tag das große Glück einen super Fotografen dabei gehabt zu haben ;-)





Das war ein echt toller Tag und ich finde, so eine Idee sollte es im Landkreis Gießen noch viel mehr umgesetzt werden.

Dienstag, 18. September 2012

Ja, seit Tagen schon möchte ich in diesen Blog schreiben aber irgendwie ist so wenig Zeit und ehrlich gesagt, musste ich diese schönen Tage draussen verbringen, soweit möglich.
Der Herbst kommt mit schnellem Schritt aber jetzt ist erst mal der Altweibersommer und ich muss sagen, es gibt selten ein so schönes Farbspiel!! 

Der Altweibersommer kommt nicht, wie sich's vielleicht vermuten ließe von ollen Weibern sondern,

"Der Name leitet sich von Spinnfäden her, mit denen junge Baldachinspinnen im Herbst durch die Luft segeln. Mit „weiben“ wurde im Althochdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet. In norddeutschen Dialekten nennt man die Altweibersommerfäden Metten, Mettken oder Mettjen (als Verkleinerungsform von Made, das heißt, man hielt sie für Raupengespinst). Wegen der lautlichen Ähnlichkeit wurde dieser Begriff wohl volksetymologisch zu Mädchen umgedeutet.
Im Volksglauben wurden diese Spinnweben aber auch für Gespinste von Elfen, Zwergen, der Nornen oder der Jungfrau Maria („Marienfäden“, „Mariengarn“, „Marienseide“, „Marienhaar“ oder „Unserer Lieben Frauen Gespinst“, „Mutter Gottes Gespinst“) gehalten. Weitere Bezeichnungen sind Ähnlsummer, Frauensommer, Mädchensommer, Mettensommer, Mettkensommer, Metjensommer, Witwensömmerli, Liebfrauenhaar und fliegender Sommer. Im Volksglauben nahm man an, dass es baldige Hochzeit verheißt, wenn sich fliegende Spinnfäden im Haar eines jungen Mädchens verfangen.
Das Landgericht Darmstadt hat im Jahr 1989 festgestellt, dass die Verwendung des Ausdrucks Altweibersommer durch die Medien keinen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von älteren Damen darstellt".


Ich war in letzter Zeit viel unterwegs und habe ein paar schöne Bilder eingefangen, dass erste war heute Morgen, da musste ich auf dem Weg zur Arbeit einfach anhalten und fotografieren.





Das fand ich wirklich schön!!

Ja und sonst so?

Am Freitag habe ich einen Ausflug mitorganisiert, zu einem Ziegenhof, der leckeren Ziegenkäse herstellt in Bio Qualität. Die Ziegen waren allesamt in der Katzensprache würde frau sagen rollig und der Bock hatte leichte Überforderungstendenzen ;-)




So, ich habe noch viel zu zeigen und erzählen aber jetzt ist erstmal Schluss und ich möchte hier noch mein Lieblings Herbst Gedicht anmerken


Mörike Eduard 
Septembermorgen 

Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.

Dieses Gedicht finde ich, fühlt sich so warm und friedlich an und ich denke, dass frau diese Moment viel zu selten wahrnimmt.

 


 

Samstag, 8. September 2012

Es gibt Tage, die entwickeln sich zu ganz besonderen Tagen oder zu Tagen, die bei einem einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Heute war so ein Tag. Ich hatte heute eine Verabredung mit einem netten Menschen und eigentlich wollte ich mit dem Auto dorthin fahren. Ach, dachte ich mir es ist so ein schönes Wetter, laufe. Gesagt, getan, ich habe noch einen Tee gekocht, zwei Tassen eingepackt, warme Klamotte und los geht's.
Dort wo ich wohne läuft ein Weg hinter dem Haus entlang, der durch schöne Wiesen führt.Dort lief eine Frau mit ihren beiden Enkeln und schaute sich ein Plakat an, von der Katze, die in unserem Haus verlorenging und seitdem nicht wieder aufgetaucht ist :-( Wir kamen ins Gespräch und ich sagte ihr, dass diese Katze zu unserem Haus gehörte. Wir stellten fest, dass wir eine Gemeinsamkeit haben, nämlich, dass wir beide nie so richtig in dieses Dorf integriert waren/sind?
Dazu muss ich sagen, dass ich 20 Jahre nicht in diesem Dorf wohnte und vor ca. 7 Jahren wieder zugezogen bin.
Wir stellten fest, dass wir nie so richtig hier integriert waren/ sind weil in früheren Zeiten keine von uns im Spielmannzug/ Feuerwehr/ Handball/ Gesangsverein/ Schützenverein war. War frau nicht dort, war sie auch irgendwie nicht dabei. Mit 16 Jahren orientierte ich mich in andere Richtungen. Sie machte mir ein Kompliment,ich wäre eine "tolle Frau". Ich muss sagen, dass hat mich wirklich umgehauen. Danke nochmal!!
Beim Treffen mit einem weiteren sehr netten Menschen, hatte ich dann auch noch ein tolles Gespräch, dass sehr offen und herzlich war und einfach schön! Nochmal Danke!! ich glaube, die Göttin hat es heute gut mit mir gemeint!!