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Dienstag, 18. September 2012

Ja, seit Tagen schon möchte ich in diesen Blog schreiben aber irgendwie ist so wenig Zeit und ehrlich gesagt, musste ich diese schönen Tage draussen verbringen, soweit möglich.
Der Herbst kommt mit schnellem Schritt aber jetzt ist erst mal der Altweibersommer und ich muss sagen, es gibt selten ein so schönes Farbspiel!! 

Der Altweibersommer kommt nicht, wie sich's vielleicht vermuten ließe von ollen Weibern sondern,

"Der Name leitet sich von Spinnfäden her, mit denen junge Baldachinspinnen im Herbst durch die Luft segeln. Mit „weiben“ wurde im Althochdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet. In norddeutschen Dialekten nennt man die Altweibersommerfäden Metten, Mettken oder Mettjen (als Verkleinerungsform von Made, das heißt, man hielt sie für Raupengespinst). Wegen der lautlichen Ähnlichkeit wurde dieser Begriff wohl volksetymologisch zu Mädchen umgedeutet.
Im Volksglauben wurden diese Spinnweben aber auch für Gespinste von Elfen, Zwergen, der Nornen oder der Jungfrau Maria („Marienfäden“, „Mariengarn“, „Marienseide“, „Marienhaar“ oder „Unserer Lieben Frauen Gespinst“, „Mutter Gottes Gespinst“) gehalten. Weitere Bezeichnungen sind Ähnlsummer, Frauensommer, Mädchensommer, Mettensommer, Mettkensommer, Metjensommer, Witwensömmerli, Liebfrauenhaar und fliegender Sommer. Im Volksglauben nahm man an, dass es baldige Hochzeit verheißt, wenn sich fliegende Spinnfäden im Haar eines jungen Mädchens verfangen.
Das Landgericht Darmstadt hat im Jahr 1989 festgestellt, dass die Verwendung des Ausdrucks Altweibersommer durch die Medien keinen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von älteren Damen darstellt".


Ich war in letzter Zeit viel unterwegs und habe ein paar schöne Bilder eingefangen, dass erste war heute Morgen, da musste ich auf dem Weg zur Arbeit einfach anhalten und fotografieren.





Das fand ich wirklich schön!!

Ja und sonst so?

Am Freitag habe ich einen Ausflug mitorganisiert, zu einem Ziegenhof, der leckeren Ziegenkäse herstellt in Bio Qualität. Die Ziegen waren allesamt in der Katzensprache würde frau sagen rollig und der Bock hatte leichte Überforderungstendenzen ;-)




So, ich habe noch viel zu zeigen und erzählen aber jetzt ist erstmal Schluss und ich möchte hier noch mein Lieblings Herbst Gedicht anmerken


Mörike Eduard 
Septembermorgen 

Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.

Dieses Gedicht finde ich, fühlt sich so warm und friedlich an und ich denke, dass frau diese Moment viel zu selten wahrnimmt.

 


 

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